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Montag, 4. Januar 2010

European Buddhist Youth Festival 2009

Vom 27.12.2009 bis zum 01.01.2010 fand das "Buddhist Youth Festival 2009", der Shambhala-Tradition, im Schloss Heinsheim bei Bad Rappenau statt. Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren aus ganz Europa, aber auch aus Ländern wie Brasilien oder den USA, fanden sich hier unter einem gemeinsamen Interessensgebiet zusammen: Buddhismus. Nicht jeder war Buddhist, doch das Interesse war selbstverständlich bei jedem anzutreffen. Und obwohl auf der Veranstaltung groß "Shambhala" drauf stand waren spezifische Traditionen während des Programms kaum zu erkennen. Dafür sorgte allein schon die bunte Mischung an Jugendlichen, unter denen die Wenigsten speziell der Shambhala Tradition angehörten.
Das Programm des "Events" an sich war sehr sehr fassettenreich. In sogenannten "Workshops", konnte man zwischen verschiedenen japanischen Künsten bzw. Meditationsangeboten (wie Ikebana, Kalligraphie, allgemeiner Meditationspraxis, etc.) wählen und diese über mehrere Tage hinweg praktizieren. Weiterhin gab es Dharmatalks mit diesmal eben doch ausschließlich Shambhala-Vertretern (jedoch über grundlegende Themen wie dem historischen Buddha, der Meditationspraxis und alltäglichen Fragen), und immer wieder gemeinschaftliche Meditation.
Für mich perönlich war es echt fantastisch zu erfahren wie friedvoll man doch so schnell und mit so vielen Menschen zusammentreten kann und einfach nur eine tolle Zeit erlebt.
Aufgrund des buddhistischen Hausherrn des Hotel-Schlosses und Förderprogrammen, wie dem der DBU, waren die Preise für dieses Event darüberhinaus durchaus akzeptabel, was für die Qualität der Unterkunft genauso gilt. Ihr merkt schon, hier wird ein wenig Werbung für nächstes Jahr (um die gleiche Zeit) gemacht, doch ich denke dieses "Festival" hat sie redlich verdient.

Mittwoch, 29. Juli 2009

"Der Ozean der Weisheit"


Morgen kommt der Dalai Lama nach Frankfurt. Ich hatte heute schon die Ehre beim Stände-aufbauen, vor der Commerzbank Arena, zu helfen und das Gelände des morgigen "Dalai Lama Events" zu inspizieren. Insgesamt ist er vier Tage da, wobei er die ersten zwei Tage über die "mittleren Stufen der Meditation" von Kamalashila Unterweisungen geben wird und die letzten zwei Tage mit Fachleuten über Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutiert. Besonders letztere Tage sind meines Erachtens besonders wichtig. Man sollte nämlich immer offen sein für die Wahrheit; besonders in der Religion - siehe Krishnamurti. Und das ist es auch was der bezwecken will. In seinem neuesten Buch "Essenz der Meditation", geht er nämlich ausdrücklich darauf ein alte religiöse Aussagen zu verwerfen, sollten sich diese als falsch entlarven.
Man sollte sich also vom Beispiel der katholischen Kirche abschrecken lassen, welche erst (historisch gesehen) kürzlich akzeptierte, dass die Welt eine Kugel ist und sich um die Sonne dreht, und nicht andersherum ;-).

Also zum Schluss nochmal der Ausspruch Krishnamurtis:
"Religiös sein heißt offen sein für die Wahrheit"
 
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