Wir denken aus dem Kopf eines Affen namens Homo Sapiens (Sapiens). Im Feuer sieht dieser Macht und Möglichkeiten. Im Wasser erkennt er Durst und Abenteuer. In Luft durchfährt ihn Atem und Bewegung. Auf Erde weiß er zu leben. In Bäumen findet er Holz und Stand. Am Tier erfährt er Freund und Feind. Und im Artgenossen Mensch schließlich bündelt er seine Leidenschaften, die zu ihm gehören, wie die Welt, die zu ihm gehört, bis er ihr er ihr angehört.
Speziell für den Papalagi (nach Erich Scheurmann) gilt: der Papalagi versteht unter ganz bestimmten bunten Papierscheinen etwas sehr wertvolles: Geld. In großen, zumeist sorgsam ausgehöhlten Steinblöcken meint er Häuser zu erkennen. Er zieht Nutzen aus Produkten, die er einmal produzierte, nunmehr jedoch von Produkten produziert werden, die er einmal produzierte. Er weiß genau was anzufangen ist mit sterilen Substanzen, welche er benennt mit Namen wie: Eisen, Silikon, Zement, Glas, Nylon, Klebstoff, Kaugummi und Coca-Cola. Und aus Strichanordnungen kann er Gedanken lesen.
Und Gedanken sind es, die Welten bewirken; die je eigene Welt eines Jeden, gedacht aus einem Kopf, die ihn beschäftigt, bis sie zu ihm gehört, bis er ihr angehört.
Und auf die Frage: "Ist diese Welt gut, ist jene Welt schlecht?", kann nur "neti neti" (nicht dies, nicht das) folgen.
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Sonntag, 6. Mai 2012
Donnerstag, 3. November 2011
Danke Tod
Der Tod macht das Leben erst lebenswert, denn ohne ihn wäre es bloß ewig! Es ist nichts Furchtbares an dem Tod festzustellen. Alles was ihn negativ erscheinen lässt, ist unser Verlangen nach Beständigkeit. Doch nichts von dem, was wir erhalten wollen wäre je entstanden ohne die ständige Erneuerung: Tod.
Ende setzt auch Anfang voraus, genau so wie Anfang Ende impliziert. Mathematische Halbgeraden, also Geraden mit Anfang/Ende ohne Ende/Anfang bleiben somit ein Gedankenspiel menschlicher Logik, lassen sich in der Welt aber nicht auffinden, oder kennt ihr ein Gegenbeispiel?
Ende setzt auch Anfang voraus, genau so wie Anfang Ende impliziert. Mathematische Halbgeraden, also Geraden mit Anfang/Ende ohne Ende/Anfang bleiben somit ein Gedankenspiel menschlicher Logik, lassen sich in der Welt aber nicht auffinden, oder kennt ihr ein Gegenbeispiel?
Samstag, 19. März 2011
Die Prophezeiung
Kafka-Stil vom Herbst 2010
Ein Händler sehnt nach seiner Lieben. Drei Städte weiter wohnt sie auf einer Insel. Der Händler hat noch viele Waren zu verkaufen, und so dauert es noch ein halbes Jahr bis sein Lohn ihm eine Reise zu der hübschen Jungfer gewährt. Voller Sehnsucht beginnt der Händler seinen Fußmarsch, doch bald schon trifft er auf einen Alten von dem es heißt, er habe immer Recht. Der Alte erfährt von des Händlers Unterfangen und meint, er kenne die Frau, zu welcher es den Händler zieht, und er müsse ihn warnen, da er von heiliger Stimme erfahren habe, dass des Händlers Reise kein gut Ende nehme. Niemals mehr würde der Händler seine Treue in Armen halten können.
Den frommen Händler trifft der Schlag. Sollte er die sinnlose Tour nun weiter wagen; immerfort der vorherbestimmten Katastrophe entgegen? Oft droht dem Händler nun auf halben Wege die plötzliche Umkehr. "Nie hat der Alte je falsch gelegen. Das ist so sicher, wie`s mir schmerzt!", sagt er sich immerzu. Vom Zwiespalt gezogen geht er dennoch fort und findet nach Zeiten nun die Fähre zu der Schönheit Insel. Der Händler kommt mit eiligem Schritt heran und beblickt die tödliche Gewißheit. Das Boot ist brüchig, das Segel gelocht; die See ist wild, der Fährmann ist trunken, den Gästen blitz die Heimtück aus den Augen. Der Anblick gleicht dem eines Dämons. Hier, an dieser Stelle, weiß der Händler was der Alte meinte. Sein Zweifel zum Wahren erlischt. Der Händler schwindet. Die Fähre fährt noch tausend Jahre.
Ein Händler sehnt nach seiner Lieben. Drei Städte weiter wohnt sie auf einer Insel. Der Händler hat noch viele Waren zu verkaufen, und so dauert es noch ein halbes Jahr bis sein Lohn ihm eine Reise zu der hübschen Jungfer gewährt. Voller Sehnsucht beginnt der Händler seinen Fußmarsch, doch bald schon trifft er auf einen Alten von dem es heißt, er habe immer Recht. Der Alte erfährt von des Händlers Unterfangen und meint, er kenne die Frau, zu welcher es den Händler zieht, und er müsse ihn warnen, da er von heiliger Stimme erfahren habe, dass des Händlers Reise kein gut Ende nehme. Niemals mehr würde der Händler seine Treue in Armen halten können.
Den frommen Händler trifft der Schlag. Sollte er die sinnlose Tour nun weiter wagen; immerfort der vorherbestimmten Katastrophe entgegen? Oft droht dem Händler nun auf halben Wege die plötzliche Umkehr. "Nie hat der Alte je falsch gelegen. Das ist so sicher, wie`s mir schmerzt!", sagt er sich immerzu. Vom Zwiespalt gezogen geht er dennoch fort und findet nach Zeiten nun die Fähre zu der Schönheit Insel. Der Händler kommt mit eiligem Schritt heran und beblickt die tödliche Gewißheit. Das Boot ist brüchig, das Segel gelocht; die See ist wild, der Fährmann ist trunken, den Gästen blitz die Heimtück aus den Augen. Der Anblick gleicht dem eines Dämons. Hier, an dieser Stelle, weiß der Händler was der Alte meinte. Sein Zweifel zum Wahren erlischt. Der Händler schwindet. Die Fähre fährt noch tausend Jahre.
Sonntag, 20. Juni 2010
Dieser Bildschirm, die Vergänglichkeit und "ICH"
Man nennt sich "ich" und denkt man ist eine Insel im Universum. Allerdings steh "ich" ständig in Interaktion mit ihm. Gucke ich also beispielsweise gerade auf meinen Computerbildschirm so denke ich, er wäre außerhalb von mir und "ich" als Insel (als Subjekt) betrachte ihn als Objekt und wir sind somit getrennt. Was ich aber vergesse ist, wenn der Bildschirm nicht da wäre, oder nicht genauso vor mir stände wie er es gerade tut, so würde ich ihn auch anders wahrnehmen, ich würde andere Eindrücke von ihm bekommen und wenn er auch nur einen Centimeter weiter rechts stehen würde, so würde ich meinen Kopf anders neigen und von da an würde mein gesamtes Leben (wenn vil. auch nur minimal) anders verlaufen, da jeder einzelne Moment in dem ich lebe bestimmend für mich und das ganze Universum ist. Und die Person die ich in ein oder zwei Jahren "Ich" nenne wäre nicht die Selbe wie die Person die auf diesen (vor mir stehenden) Bildschirm geguckt hätte, welcher einen Centimeter weiter rechts gestanden hätte. Was heißt, dass mein Computerbildschirm ein Teil von mir geworden ist, genau in dem diesem Moment, und wie er es schon immer gewesen ist.
...Und doch... eigentlich ist gar nichts vergänglich, sondern alles ist lediglich im ständigen Wandel. Nichts verschwindet einfach so, sondern es bleibt und ändert nur seine Form. Jede Person basiert also auf der entsprechenden Person, die man kennen gelernt hat, wenngleich sie in jedem neuen Moment mit dem Lauf der Dinge fließt und somit für keinen Augenblick seperat bleibt. Jeder Augenblick bringt neues, was automatisch heißt: In jedem Augenblick ist man selbst etwas neues.
Ich glaube das nennt man im Buddhismus Vergänglichkeit.
...Und doch... eigentlich ist gar nichts vergänglich, sondern alles ist lediglich im ständigen Wandel. Nichts verschwindet einfach so, sondern es bleibt und ändert nur seine Form. Jede Person basiert also auf der entsprechenden Person, die man kennen gelernt hat, wenngleich sie in jedem neuen Moment mit dem Lauf der Dinge fließt und somit für keinen Augenblick seperat bleibt. Jeder Augenblick bringt neues, was automatisch heißt: In jedem Augenblick ist man selbst etwas neues.
Ich glaube das nennt man im Buddhismus Vergänglichkeit.
Freitag, 26. März 2010
Romantisches Gedicht
VORSICHT, etwas kitschig!!!
Ein Traum
Nun sehe was kein andrer sieht
und höre ganz mein eignes Lied.
Dies Wolkenbett ist jedem fremd
nur ich bins der es wirklich kennt!
Hier bei mir da find ich dich.
Recht seh ich dich von dem Himmel her,
auf Erden wandernd kreuz und quer.
Die Frage bleibt: Wie träumst du mich?
Ein Traum
Nun sehe was kein andrer sieht
und höre ganz mein eignes Lied.
Dies Wolkenbett ist jedem fremd
nur ich bins der es wirklich kennt!
Hier bei mir da find ich dich.
Recht seh ich dich von dem Himmel her,
auf Erden wandernd kreuz und quer.
Die Frage bleibt: Wie träumst du mich?
Freitag, 13. November 2009
Erkenntnis

"Peace comes from within. Do not seek it without | The way is not in the sky. The way is in the heart", sind Zitate Siddharta Gautamas, welche immer mal wieder in der rechten Spalte dieses Blogs unter den "Buddha Quotes" auftauchen. Sie können beschreiben , dass das Universum wie es uns erscheint von uns abhängig ist und sich somit stetig mit unseren eigenen Geisteszuständen wandeln zu scheint. Sie (die Zitate) können also auch beschreiben, dass nichts was wir wahrnehmen eine eigene Existenz hat, sondern diese nur von uns in das wahrgenommene Objekt hineinprojeziert wird; es also weder ein gutes noch ein schlechtes Objekt gibt, sondern wir sie nur als solche definieren. Weiterhin können diese Zitate aber auch ganz andere Wahrheiten in uns wecken, je nachdem was wir aus dieser Aneinanderreihung von Wörtern kreieren; also ganz im Sinne der eben festgestellten Interpretation. Beispielsweise können die Zitate auch erläutern, dass wir selbst für unser Glück verantwortlich sind, oder dass man sich wahre Erkenntnis nur selbst lehren kann und sie einem nicht gegeben werden kann. Vor allem letztere Interpretation scheint dem eigentlichen Zitaten am ehesten zu entsprechen, und doch lassen sich immer mehr Weisheiten aus diesen Zeilen herauslesen.
Ich denke das ist es, was Siddharta beabsichtigte wenn er sagte, dass nur eine Gatha von vier Zeilen - richtig verstanden und praktiziert - (egal von wem sie stammt oder welche Wahrheit sie versucht zu erklären), zu unermesslichem Glück und vollkommener Erkenntnis führt. Letztlich gibt es so etwas wie Wahrheiten nun gar nicht, denn der Plural von Wahrheit setzt wieder eine Getrenntheit der Dinge vorraus, welche als solche nicht existiert.
Wer also zum Beispiel "ganz simpel" die Unendlichkeit des Raumes aus tiefster Erkenntnis heraus versteht, versteht auch dass sich der Raum unendlich klein teilen lässt und somit keine eigenständige Materie existieren kann. Dadurch versteht er, dass sich alles zusammengesetzte auch von Moment zu Moment wieder auflöst -verändert. Er gelangt zu dem Ergebniss, dass sich dadurch zwangsläufig alles in wechselseitiger Abhängigkeit befindet und jede Ursache die ihr entsprechenden Wirkungen hevorruft. All diese Einsichten setzen aber die "vorhergegangenen" voraus, sie sind also ihrem Wesen nach nur eine Wahrheit.
Anhang:
Buddhisten nennen Sie auch so (Wahrheit) bzw. benutzen zum besseren Verständniss auch das Synonym Leerheit oder Nirvana. Andere mögen sie Tao nennen wieder andere Gott - wie z.B- Meister Eckhart oder Jesus. Doch der Name bleibt Konzept und ist letztenendes auch nur leer, also vergänglich.
Manche mögen sagen: aber die Wege dahin sind doch andere. Also ist der islamische Weg zu Gott, doch ein anderer als der jüdische/ der christliche? Äußerlich und in ihren Methoden unterscheiden sie sich bestimmt jedoch sollte man auch hier keine magische Grenze zwischen die "Wege" legen. Alle wollen zur selben Glückseligkeit und dazu ist nun erstmal kleines Glück erforderlich ("A jug fills drop by drop"). Und dieses Glück kann sich unmöglich christlich oder muslimisch oder buddhistisch nennen. Es ist einfach nur Glück. Die Liebe die ein jüdisches und glückliches Ehepaar füreinander empfindet und unter Umständen mit "ihrem Gott" assoziiert, ist nicht grunglegend verschieden von einer ähnlichen Beziehung eines eventuell homosexuellen Jugendpaars, das sich als Bahai beschreibt. Liebe ist Liebe und führt somit auf gleichem Wege zum Glück wie die Liebe anderer. Und es ist ja nicht so, dass die eine Gruppe über Liebe zu Gott gelangen will und die nächste über Hass. Das wären dann zwar andere Wege aber die Ziele wären dementsprechend auch nicht die selben.
Samstag, 10. Oktober 2009
Die Einheit von Wandel und Geist
So langsam wie sich Wolken formen,
so träge wie die Berge wandern,
so heimlich wie die Sonne schwindet
und so wertvoll wie ein Baum der wächst,
so vermag der Geist, das Herz, den Wandel.
Es gibt Wunder wie wunderbare Außnahmen,
jedoch meistens eben nicht.
so träge wie die Berge wandern,
so heimlich wie die Sonne schwindet
und so wertvoll wie ein Baum der wächst,
so vermag der Geist, das Herz, den Wandel.
Es gibt Wunder wie wunderbare Außnahmen,
jedoch meistens eben nicht.
Samstag, 29. August 2009
Übermenschliche Kräfte
Ich gucke gerade aus dem Fenster und entdecke ein Wesen mit übermenschlichen Kräften. Es scheint der Schwerkraft zu trotzen und kann fliegen, passt durch ein ein Erdnuss großes Loch und besitzt die Fähigkeit Blumen über Kilometer hinweg nur durch Sinneswahrnehmungen aufzuspüren. Das Wesen ist eine Hummel mit Fähigkeiten, die die eines Menschen bei weiten übersteigen: Sie ist ÜBERMENSCHLICH!
Wer sich jetzt aber in seinem Ego veletzt fühlt sei getröstet. Denn du und ich, wir sind im gleichen maße ÜBERHUMMLICH.
Wer sich jetzt aber in seinem Ego veletzt fühlt sei getröstet. Denn du und ich, wir sind im gleichen maße ÜBERHUMMLICH.
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