Wir denken aus dem Kopf eines Affen namens Homo Sapiens (Sapiens). Im Feuer sieht dieser Macht und Möglichkeiten. Im Wasser erkennt er Durst und Abenteuer. In Luft durchfährt ihn Atem und Bewegung. Auf Erde weiß er zu leben. In Bäumen findet er Holz und Stand. Am Tier erfährt er Freund und Feind. Und im Artgenossen Mensch schließlich bündelt er seine Leidenschaften, die zu ihm gehören, wie die Welt, die zu ihm gehört, bis er ihr er ihr angehört.
Speziell für den Papalagi (nach Erich Scheurmann) gilt: der Papalagi versteht unter ganz bestimmten bunten Papierscheinen etwas sehr wertvolles: Geld. In großen, zumeist sorgsam ausgehöhlten Steinblöcken meint er Häuser zu erkennen. Er zieht Nutzen aus Produkten, die er einmal produzierte, nunmehr jedoch von Produkten produziert werden, die er einmal produzierte. Er weiß genau was anzufangen ist mit sterilen Substanzen, welche er benennt mit Namen wie: Eisen, Silikon, Zement, Glas, Nylon, Klebstoff, Kaugummi und Coca-Cola. Und aus Strichanordnungen kann er Gedanken lesen.
Und Gedanken sind es, die Welten bewirken; die je eigene Welt eines Jeden, gedacht aus einem Kopf, die ihn beschäftigt, bis sie zu ihm gehört, bis er ihr angehört.
Und auf die Frage: "Ist diese Welt gut, ist jene Welt schlecht?", kann nur "neti neti" (nicht dies, nicht das) folgen.
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Sonntag, 6. Mai 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Instinkte
Der Mensch steht nicht mehr unter dessen Fuchtel. Höchstens einzelne, unter der Prämisse "Ur-Instinkte" gehandhabte Verhaltensmuster wagen es noch einen unterschwelligen Einfluss auf unser Alltagsleben zu nehmen. So die weitläufige Selbstwahrnehmung. Und auch wenn die Verhaltenspsychologie sich erdreistet diesen menschlichen Ur-Instinkten einen größeren Anteil am Willensbildungsprozess zuzuschreiben, als wir ihn reflexiv ausloten können, würden wohl nur wenige Menschen von sich behaupten großteils instinktgesteuert zu agieren. Subjektive Erfahrungen stehen den Ergebnissen aus Studien, wie dem Libet-Experiment, widerstreitend gegenüber.
Ganz anders verhält es sich da mit den objektiven Erfahrungen am Tier. Hier scheut man sich nicht die Muster, die sich im Verhalten des Tieres abzeichnen für voll zu nehmen und zu behaupten das Tier wüsste nicht was es tue. Das bemitleidenswerte Geschöpfchen befolge, so bekommt man den Eindruck bei der Verfolgung der meisten Diskussionsrunden zum Thema (zwischen Menschen), bloß Befehle, welche die Natur via prädestiniertem Gehirnströmen ihm aufträgt. Doch althergebrachte Muster zeichnen wir alle im Leben, und ich halte es für einen Denkfehler einen essentiellen Unterschied zwischen menschlichen und tierischen Instinkten zu beanspruchen.
Ganz anders verhält es sich da mit den objektiven Erfahrungen am Tier. Hier scheut man sich nicht die Muster, die sich im Verhalten des Tieres abzeichnen für voll zu nehmen und zu behaupten das Tier wüsste nicht was es tue. Das bemitleidenswerte Geschöpfchen befolge, so bekommt man den Eindruck bei der Verfolgung der meisten Diskussionsrunden zum Thema (zwischen Menschen), bloß Befehle, welche die Natur via prädestiniertem Gehirnströmen ihm aufträgt. Doch althergebrachte Muster zeichnen wir alle im Leben, und ich halte es für einen Denkfehler einen essentiellen Unterschied zwischen menschlichen und tierischen Instinkten zu beanspruchen.
Sonntag, 11. März 2012
Die Welt entscheidend verbessern
Das geht für Menschen wie Ilse Aigner eigentlich ganz einfach. Alles was sie dafür tun müsste, wäre einfach mal nicht im Wege von absolut überfälligen und wichtigen Entscheidungen zu stehen, wie die des Bundesrates, welcher am 02.03.2012 beschlossen hat die sogenannte "Kleingruppenhaltung" (de facto Käfighaltung) von Hühnern ab 2023 in Deutschland zu verbieten. Das wäre zu schnell, meinte die Bundesregierung drei Tag später und kippte den Beschluss kurzerhand!
Aber warum hätte das die Welt entscheidend verbessert? Nun wir leben hier in Deutschland, einem demokratischen, rechtsstaatlichen und reichen Land. Den Menschen geht es hier gut, wenn auch hier leider Ausnahmen die Regel bestätigen müssen. Wir haben uns prächtig entwickelt im Laufe der Jahrtausende, aber ich wage es mal zu behaupten, dass sich die Tierethik der modernen Welt auf dem tiefsten Punkt der Menschheitsgeschichte befindet. Zuvor unbekannte Möglichkeiten, wie Massenhaltung, industriell praktizierte Tieversuche, moderne Wilderei & Fischerei, und ganz einfach die Nutzung neuster Technologie zur bloßen Tierquälerei machen es möglich. Rechtliche Konsequenzen sind mit Ausnahmen bei der Wilderei nicht erwähnenswert.
Um nun unseren Beitrag zur merklichen Schmälerung des Leids der Welt zu leisten, sollte es eines unserer größten Anliegen sein den Tierschutz massiv zu stärken, auch wenn das für uns Menschen einen vergleichbar geringfügigen Mehraufwand bedeutet. Hier lassen sich leicht Berge versetzen!
Aber warum hätte das die Welt entscheidend verbessert? Nun wir leben hier in Deutschland, einem demokratischen, rechtsstaatlichen und reichen Land. Den Menschen geht es hier gut, wenn auch hier leider Ausnahmen die Regel bestätigen müssen. Wir haben uns prächtig entwickelt im Laufe der Jahrtausende, aber ich wage es mal zu behaupten, dass sich die Tierethik der modernen Welt auf dem tiefsten Punkt der Menschheitsgeschichte befindet. Zuvor unbekannte Möglichkeiten, wie Massenhaltung, industriell praktizierte Tieversuche, moderne Wilderei & Fischerei, und ganz einfach die Nutzung neuster Technologie zur bloßen Tierquälerei machen es möglich. Rechtliche Konsequenzen sind mit Ausnahmen bei der Wilderei nicht erwähnenswert.
Um nun unseren Beitrag zur merklichen Schmälerung des Leids der Welt zu leisten, sollte es eines unserer größten Anliegen sein den Tierschutz massiv zu stärken, auch wenn das für uns Menschen einen vergleichbar geringfügigen Mehraufwand bedeutet. Hier lassen sich leicht Berge versetzen!
Samstag, 26. November 2011
Samstag, 23. Oktober 2010
Antispeziesismus
Besser spät als nie... Ihr habt bestimmt gemerkt, dass Blog B(l)a. B(l)a. lange keine Neuigkeiten mehr zu bieten hatte. Als kleine Wiedergutmachung habe ich nun einen zweiten Blog mit einem neuen großen Schwerpunkt-Thema veröffentlicht - Antispeziesismus. Dort werden die nächsten Tage täglich neue Posts preisgegeben, an denen ich jetzt schon eine Weile gearbeitet habe.
Antispeziesismus ist ein Fachbegriff für den Dualismus zwischen Mensch und Tier bzw. zwischen verschiedenen Spezies. Er beschäftigt sich mit einem Konzept unserer Gesellschaft, welches ich schon immer für merkwürdig empfunden habe, und als ich nun vor einem knappen Jahr diese philosophische Linie entdeckt habe, dachte ich: "schreibste mal was drüber".
Hoffe das Ergebnis gefällt auch so Manchem. Viel Spaß.
Hier der Link:
http://antispezi.blogspot.com/
...oder auch rechts oben in der Ecke dieses Blogs.
Antispeziesismus ist ein Fachbegriff für den Dualismus zwischen Mensch und Tier bzw. zwischen verschiedenen Spezies. Er beschäftigt sich mit einem Konzept unserer Gesellschaft, welches ich schon immer für merkwürdig empfunden habe, und als ich nun vor einem knappen Jahr diese philosophische Linie entdeckt habe, dachte ich: "schreibste mal was drüber".
Hoffe das Ergebnis gefällt auch so Manchem. Viel Spaß.
Hier der Link:
http://antispezi.blogspot.com/
...oder auch rechts oben in der Ecke dieses Blogs.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Natur und Grenzen?
Kunst, Chemie, Mechanik und sogar der Mensch selbst, werden oft als etwas angesehen, was mit der Natur herzlich wenig zu tun hat. Ein Atomkraftwerk beispielsweise ist zumeist Sinnbild für das Gegenstück der Natur. Komplett "künstlich geschaffen", von Menschenhand kreiert, ist der Betong des Energieprotzes, hauptsächlich bestehend aus Kalkstein, Eisenerz, Sand, Ton, Gesteinskörnung, Kies und/oder Splitt, plötzlich durch die Zusammenführung des Menschen dieser vielen, wenn auch von Grund auf natürlichen Faktoren, kein Produkt der Natur mehr sondern eines des Menschen. Die Nutzung verschiedener natürlicher Faktoren, z.B. von der Spinne, welche als Produkt ein einmalig beschaffenes Spinnennetz hervorbringt, gilt dahingegen nichtdestotrotz als natürlicher Prozess. Die Natur selbst formt und wandelt. Der Mensch ist auch ein solches Ergebnis aus kausalen und natürlichen Prozessen und wird sich davon niemals lösen können. Mit ihm "entstand" nichts göttlicheres, als das aus dem er selbst erwuchs. Jede menschliche Metropole ist nicht Gegenstück zur Natur, die sie umgibt. Sie ist Teil von ihr, sie selbst ist Natur - der Mensch ist Natur.
An dieser Stelle sollten wir uns fragen, was ein solches Atomkraftwerk für einen Sinn hat, wenn es auf kurz oder lang nur dazu führt, seine Umgebung zu verletzen. So wie ein Pilz, wenn er die Bäume ernsthaft schädigen würde, die ihn ernähren, nicht lange überleben könnte, da er gegen das Lebenselexier seiner Wurzel (Mykorrhiza) strebt, so kann auch das Atomkraftwerk nicht lange bestehen bleiben, wenn es das Lebenselexier seiner Ursache (Mensch) schädigt. Die Natur strebt von Grund auf nach Harmonie und mit so manch menschlicher "Erfindung" sind wir in dieser Hinsicht um einige Rückschläge reicher geworden. Unsere natürlichen Selbstheilungskräfte (Wertschätzung, Liebe, Umweltbewusstsein, Erkenntnis...) sollten daher so langsam intensiviert werden. Andernfalls ziehen wir uns selbst die Erde unter den Füßen weg.
An dieser Stelle sollten wir uns fragen, was ein solches Atomkraftwerk für einen Sinn hat, wenn es auf kurz oder lang nur dazu führt, seine Umgebung zu verletzen. So wie ein Pilz, wenn er die Bäume ernsthaft schädigen würde, die ihn ernähren, nicht lange überleben könnte, da er gegen das Lebenselexier seiner Wurzel (Mykorrhiza) strebt, so kann auch das Atomkraftwerk nicht lange bestehen bleiben, wenn es das Lebenselexier seiner Ursache (Mensch) schädigt. Die Natur strebt von Grund auf nach Harmonie und mit so manch menschlicher "Erfindung" sind wir in dieser Hinsicht um einige Rückschläge reicher geworden. Unsere natürlichen Selbstheilungskräfte (Wertschätzung, Liebe, Umweltbewusstsein, Erkenntnis...) sollten daher so langsam intensiviert werden. Andernfalls ziehen wir uns selbst die Erde unter den Füßen weg.
Montag, 19. Oktober 2009
Pflanzliche, tierische und menschliche Zellen = 3 Typen!
...Wo ist da der Fehler?
Wenn sie ihn gleich entdeckt haben, ist das schonmal ein gutes Zeichen, denn richtig: Es gibt nur tierische und pflanzliche Zellen; die menschliche wie auch die hummlische oder tunfischische gehört nämlich zu den tierischen Zellen doch es gibt so manch Menschen, wie mir in letzter Zeit aufgefallen ist, der das noch nicht gelernt hat.
Ursache für solch erhebliche Lücken in der Allgemeinbildung sind dennoch verständlich, wenn man sich die gesellschaftlich völlig akzeptierte Einteilung in Mensch | Tier | und Pflanze vor Augen führt. Hierbei entseht in unseren Köpfen eine klare Rangordung an dessen Spitze der Mensch steht, welcher wie durch eine magische Grenze vom "Tier" unterschieden wird, welches dann wiederum in einer anderen Dimension als die Pflanze zu schweben scheint. Diese klaren Abgrenzungen widersprechen allerdings jeglichen evolutionswissenschaftlichen Fakten, und zeugen eher von dem Drang sich selbst hervorzuheben, sowie das dem eigenen Ego mehr entsprechende erneut von dem noch weiter Entferntem abzugrenzen, als von rationalem Denken. Dieses Verhalten lässt sich darüberhinaus in beliebig viele Unterscheidungen Teilen. So ist aus unseren Augen der Wert eines Schimpansen höher als der einer Gans welche "selbstverständlich" liebenswürdiger als ein Bluthund ist welcher nochmal wichtiger ist als eine Raupe und so weiter. Diese Aufteilung lässt sich aber auch feiner analysieren, denn letztendlich war die ehemalige Rasseneinteilung Amerikas in Schwarz und Weiß sowie die Ständegesellschaft Frankreichs vor der französischen Revolution bis hin zur heutigen verhältnismäßig "seichten" Verachtung Chinas gegenüber Tibet, nichts anderes als ein solches Konzept von Unterschied.
"Himmel und Erde kennen keine Menschenliebe", sagte einmal Lao-tse. Was soviel heißt wie: Die Natur macht keine Differenzierung zwischen dem einem und dem anderem. Sie hat sich also nicht mehr "angestrengt" den Menschen zu machen als einen Grashüpfer; Genausowenig wie sich das Meer anstrengt die eine Welle höher, tiefer oder einfach anders zu machen als die andere.
Wo groß ist, da ist auch klein. Das sei denen gesagt die nach einem Unterschied zwischen dem einen und dem andern suchen. Es wird unmöglich sein bei einem Menschen etwas zu finden wie den freien Willen oder etwas ähnlichem ohne es bei dem Rest des Universums auch zu finden; wenn auch nur in einem anderem Ausmaß. Andernfalls wäre der Mensch ein Gott; und das würde sehr überraschen (vor allem Gott selbst, nicht wahr^^).
Also wer den Menschen liebt und den Misthaufen hasst, der hasst trotzdem.
Wenn sie ihn gleich entdeckt haben, ist das schonmal ein gutes Zeichen, denn richtig: Es gibt nur tierische und pflanzliche Zellen; die menschliche wie auch die hummlische oder tunfischische gehört nämlich zu den tierischen Zellen doch es gibt so manch Menschen, wie mir in letzter Zeit aufgefallen ist, der das noch nicht gelernt hat.
Ursache für solch erhebliche Lücken in der Allgemeinbildung sind dennoch verständlich, wenn man sich die gesellschaftlich völlig akzeptierte Einteilung in Mensch | Tier | und Pflanze vor Augen führt. Hierbei entseht in unseren Köpfen eine klare Rangordung an dessen Spitze der Mensch steht, welcher wie durch eine magische Grenze vom "Tier" unterschieden wird, welches dann wiederum in einer anderen Dimension als die Pflanze zu schweben scheint. Diese klaren Abgrenzungen widersprechen allerdings jeglichen evolutionswissenschaftlichen Fakten, und zeugen eher von dem Drang sich selbst hervorzuheben, sowie das dem eigenen Ego mehr entsprechende erneut von dem noch weiter Entferntem abzugrenzen, als von rationalem Denken. Dieses Verhalten lässt sich darüberhinaus in beliebig viele Unterscheidungen Teilen. So ist aus unseren Augen der Wert eines Schimpansen höher als der einer Gans welche "selbstverständlich" liebenswürdiger als ein Bluthund ist welcher nochmal wichtiger ist als eine Raupe und so weiter. Diese Aufteilung lässt sich aber auch feiner analysieren, denn letztendlich war die ehemalige Rasseneinteilung Amerikas in Schwarz und Weiß sowie die Ständegesellschaft Frankreichs vor der französischen Revolution bis hin zur heutigen verhältnismäßig "seichten" Verachtung Chinas gegenüber Tibet, nichts anderes als ein solches Konzept von Unterschied.
"Himmel und Erde kennen keine Menschenliebe", sagte einmal Lao-tse. Was soviel heißt wie: Die Natur macht keine Differenzierung zwischen dem einem und dem anderem. Sie hat sich also nicht mehr "angestrengt" den Menschen zu machen als einen Grashüpfer; Genausowenig wie sich das Meer anstrengt die eine Welle höher, tiefer oder einfach anders zu machen als die andere.
Wo groß ist, da ist auch klein. Das sei denen gesagt die nach einem Unterschied zwischen dem einen und dem andern suchen. Es wird unmöglich sein bei einem Menschen etwas zu finden wie den freien Willen oder etwas ähnlichem ohne es bei dem Rest des Universums auch zu finden; wenn auch nur in einem anderem Ausmaß. Andernfalls wäre der Mensch ein Gott; und das würde sehr überraschen (vor allem Gott selbst, nicht wahr^^).
Also wer den Menschen liebt und den Misthaufen hasst, der hasst trotzdem.
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Samstag, 29. August 2009
Übermenschliche Kräfte
Ich gucke gerade aus dem Fenster und entdecke ein Wesen mit übermenschlichen Kräften. Es scheint der Schwerkraft zu trotzen und kann fliegen, passt durch ein ein Erdnuss großes Loch und besitzt die Fähigkeit Blumen über Kilometer hinweg nur durch Sinneswahrnehmungen aufzuspüren. Das Wesen ist eine Hummel mit Fähigkeiten, die die eines Menschen bei weiten übersteigen: Sie ist ÜBERMENSCHLICH!
Wer sich jetzt aber in seinem Ego veletzt fühlt sei getröstet. Denn du und ich, wir sind im gleichen maße ÜBERHUMMLICH.
Wer sich jetzt aber in seinem Ego veletzt fühlt sei getröstet. Denn du und ich, wir sind im gleichen maße ÜBERHUMMLICH.
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Dienstag, 25. August 2009
Und noch mehr politische Alternativen
Eine gesellschaftlich eher unkonventionelle Alternative für die Wahlen im September ist die Tieschutzpartei. Aber wie ich in einem meiner vorherigen Posts bereits erläutert habe ist das Ziel dieser Partei für mich auch sehr autentisch und überaus notwendig. Eine friedvolle und "zivilisierte" Gesellschaft, kann doch nicht friedvoll sein, solange sie noch überschäumend viel Leid hervorbringt und noch Ignoranz oder Abscheu, egal wem oder was gegenüber, empfindet. Und genau diesem "tierischen Leid" wirkt die Tieschutzpartei entgegen.




Sonntag, 2. August 2009
Seine Heiligkeit, die Tiere und meine Meinung
Heute war der letzte Tag der Vortragsreihe "die Kunst des Lebens" vom Dalai Lama. Eines seiner letzten Themen, dass er behandelte waren Tiere und Tierversuche. Er meinte man sollte Tierversuche nicht ganz verbieten, man solle aber nur bei höchster Notwendigkeit und mit anhaltendem Mitgefühl soweit gehen diese zu tolerieren.
Damit hat er auch eines der Themen angedeutet, dass mich am Buddhismus von Anfang an fasziniert hat; der Respekt allem gegenüber, nicht nur sich selbst gegenüber und dem was dem gleich/ähnlich kommt. Schon immer war es meine Überzeugung: "Der Mensch ist was Besonderes, aber nichts Besseres". Solange der Mensch noch den physikalischen Gesetzen untersteht und ein Produkt der Evolution ist, sowie jedes anderes Lebewesen auch, sollte er sich nicht für etwas Besseres oder Göttlicheres halten.
Der Mensch ist aber nun mal ein Mensch. Er hat sich von allen Lebewesen (der Erde) am meisten von Instinkten befreit und er ist unbestreitbar auf ein anderes "Level" des Lebensstils gewandert. Und so wie für ein Kaninchen, die Kaninchen dieser Welt die wichtigsten Lebewesen sind. So sind für den Menschen, die Menschen die Wichtigsten.
Neulich aber erst hörte ich von einem Mönch, den ich in Singapur traff und der uns in Deutschland besuchte: "Solange man sich als Mann, Frau, Buddhist, Christ Moslem, Mensch oder sonst was sieht, solange hat Mara (der Teufel) jemanden mit dem er reden kann". Wenn man nun also wirklich vom Herzen altruistisch und selbst-los geworden ist, so sollte man ja rein theoretisch gesehen, kein "besser oder schlechter" zwischen den Wesen sehen.
Dazu fällt mir ein gutes Beispiel von Richard David Precht ein. Solange wir nämlich kein Verhältnis zu etwas "Höherem" haben ist es für uns nämlich erst recht schwer nicht in Selbstliebe zu verfallen. Wenn nun aber beispielsweise Aliens mit der tausendfachen unserer Intelligenz auf unsere Erde kommen, ist das Verhältnis von uns zu ihnen kein Anderes als das von uns zu einem Laubfrosch. Sind die Aliens also ähnlich skrupellos wie wir würde nichts mehr zwischen Menschemassenfarmen/Menschenversuchen und der Realität stehen. Und wir würden nicht mehr von der Wahnvorstellung ergriffen sein, die höchsten Wesen des Universums zu sein.
Der Dalai Lama sagt außerdem, dass jedes Wesen glücklich sein will, nicht nur DU! Es steht also kein Unterschied in deinen Zielen und denen einer Mücke. Außerdem meint der Dalai Lama: "Hafte an nichts, was du nur in diesem Leben erlangen kannst". Und im nächsten Leben ist es nicht sicher erneut in einen menschlichen Körper zu schlüpfen (wenn man jetzt an Wiedergegurt glaubt).
Bist du aber Moslem oder ähnliches überlege dies: "Wenn du Allah liebst, so liebe auch seine Schöpfung, und auch das Meerschweinchen ist Teil der Schöpfung Gottes".
Also noch eine letzte Frage:" Was ist der Mensch"
Auch er ist doch etwas sich ständig Wandelndes und Vergängliches. Sieht man ihn in seinem Körper, so wird man ihn in einer Millionen Jahren nicht mehr sehen und man hätte ihn vor ein paar Millionen Jahren auch noch nicht gesehen. Sieht man ihm in seinem Geist, so wäre das doch tiefste Diskreminierung allen schweren geistlichen Behinderten gegenüber, oder nicht? Diese sind doch trotzdem Menschen. Und sowie der Körper, so ist auch der Geist vergänglich.

Verzeiht mir mein Menschheits-Geschwafel. Lasst doch bitte eure Kritik in den Kommentaren freien lauf ;-).
Damit hat er auch eines der Themen angedeutet, dass mich am Buddhismus von Anfang an fasziniert hat; der Respekt allem gegenüber, nicht nur sich selbst gegenüber und dem was dem gleich/ähnlich kommt. Schon immer war es meine Überzeugung: "Der Mensch ist was Besonderes, aber nichts Besseres". Solange der Mensch noch den physikalischen Gesetzen untersteht und ein Produkt der Evolution ist, sowie jedes anderes Lebewesen auch, sollte er sich nicht für etwas Besseres oder Göttlicheres halten.
Der Mensch ist aber nun mal ein Mensch. Er hat sich von allen Lebewesen (der Erde) am meisten von Instinkten befreit und er ist unbestreitbar auf ein anderes "Level" des Lebensstils gewandert. Und so wie für ein Kaninchen, die Kaninchen dieser Welt die wichtigsten Lebewesen sind. So sind für den Menschen, die Menschen die Wichtigsten.
Neulich aber erst hörte ich von einem Mönch, den ich in Singapur traff und der uns in Deutschland besuchte: "Solange man sich als Mann, Frau, Buddhist, Christ Moslem, Mensch oder sonst was sieht, solange hat Mara (der Teufel) jemanden mit dem er reden kann". Wenn man nun also wirklich vom Herzen altruistisch und selbst-los geworden ist, so sollte man ja rein theoretisch gesehen, kein "besser oder schlechter" zwischen den Wesen sehen.
Dazu fällt mir ein gutes Beispiel von Richard David Precht ein. Solange wir nämlich kein Verhältnis zu etwas "Höherem" haben ist es für uns nämlich erst recht schwer nicht in Selbstliebe zu verfallen. Wenn nun aber beispielsweise Aliens mit der tausendfachen unserer Intelligenz auf unsere Erde kommen, ist das Verhältnis von uns zu ihnen kein Anderes als das von uns zu einem Laubfrosch. Sind die Aliens also ähnlich skrupellos wie wir würde nichts mehr zwischen Menschemassenfarmen/Menschenversuchen und der Realität stehen. Und wir würden nicht mehr von der Wahnvorstellung ergriffen sein, die höchsten Wesen des Universums zu sein.
Der Dalai Lama sagt außerdem, dass jedes Wesen glücklich sein will, nicht nur DU! Es steht also kein Unterschied in deinen Zielen und denen einer Mücke. Außerdem meint der Dalai Lama: "Hafte an nichts, was du nur in diesem Leben erlangen kannst". Und im nächsten Leben ist es nicht sicher erneut in einen menschlichen Körper zu schlüpfen (wenn man jetzt an Wiedergegurt glaubt).
Bist du aber Moslem oder ähnliches überlege dies: "Wenn du Allah liebst, so liebe auch seine Schöpfung, und auch das Meerschweinchen ist Teil der Schöpfung Gottes".
Also noch eine letzte Frage:" Was ist der Mensch"
Auch er ist doch etwas sich ständig Wandelndes und Vergängliches. Sieht man ihn in seinem Körper, so wird man ihn in einer Millionen Jahren nicht mehr sehen und man hätte ihn vor ein paar Millionen Jahren auch noch nicht gesehen. Sieht man ihm in seinem Geist, so wäre das doch tiefste Diskreminierung allen schweren geistlichen Behinderten gegenüber, oder nicht? Diese sind doch trotzdem Menschen. Und sowie der Körper, so ist auch der Geist vergänglich.

Verzeiht mir mein Menschheits-Geschwafel. Lasst doch bitte eure Kritik in den Kommentaren freien lauf ;-).
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